bild
TERMINE
2016
02.03.2016WEIMAR HababuschInfo
03.11.2016JENA Café WagnerInfo
04.03.2016LEIPZIG Horns ErbenInfo

BIO

Ich bin ein Ernstfall
Ich bin keine Feuerübung

DISCOGRAPHIE
Das ist keine Übung! 2014
image
Standbein Spielbein 2016
image
FOTOS
image image image image image image image image image image
AUDIO
Tu nicht so (STANDBEIN I SPIELBEIN Release März 2016)
So viel Zeit (STANDBEIN I SPIELBEIN Release März 2016)
VIDEO

PRESSE

Zeitlos, so kann man wohl das Debüt von Jan Frisch nennen, dabei soll “zeitlos” eine kleine Insel mit einem Leuchtturm sein, die man auch auf weiter See noch erkennt, an der man sich orientieren kann. So darf man sich gerne an Jan Frisch und “Das ist keine Übung” halten, wenn man denn im sogenannten Genre des “Liedermachers” nach Musik sucht, die sich experimentierfreudig aus dem Fenster lehnt, dabei jedoch immer das Erzählen von Geschichten dicht am Herzen trägt.

Meist geschieht das in impressionistisch aneinandergereihten Gesprächsfetzen, wie vom Meer glattgespülte Glasscherben ergeben sie im Mosaik ein – wenn auch leicht verschwommenes – Bild einer Szene aus dem Leben: Gespräche nach einem Konzert, ein Stadtbesuch oder eine Autofahrt. Große Lyrik wird da auf groß verwobene Gitarrenspielereien und instrumentale Luftsprünge gelegt, kein Wort zu viel, alles so, dass es ineinander passt und trotz des filigranen und technisch einwandfreien Aufbaus niemals kalt oder befremdlich wirkt, sondern immer eine große Wärme mit sich bringt, was sicher auch an den sehr wohl humorvollen, aber niemals wirklich zynischen Texten liegt. Leicht macht er es einem nicht, der Herr Frisch, aber leicht soll es einem gute Musik ja auch nicht immer machen, gerade der verkniffelte Song, mit diesem merkwürdigen Störgeräusch, und da war doch noch dieser andere mit dieser ungewöhnlichen Percussion, na komm, den müssen wir jetzt noch mal hören, und danach noch der im Auto, da denk ich immer an meine Kindheit…

I mentioned before that the genre of the German “Liedermacher” is a tricky one because many many, oh too many artists figure that it is enough to write some pseudo-lyrical texts and pluck at their guitar until they run out of words to rhyme. So, the joy to find someone like Jan Frisch cannot be described (if I ever post it, he will feature in my Top everything in 2013-list). His debut is no easy but (because of that) a great listen, because he balances little experiments in singing, instrumentals and lyrics with incredibly gorgeous melodies and themes that for once don’t feel as navel-gazing as many songwriters prefer them to be. No, Frisch is an impressionist who collects conversations and puts them together so we can experience them like little plays in his music but still have a lot of room to add our own experiences.

The narrator leaves us the blanks to fill and therefore is able to trigger our memories, especially as most songs don’t deal with big dramatic scenes of heartbreak, politics or teenage angst but rather those small scenes that we experience without really noticing at the time but that stay with us and shape us. Oh, and before all you cynics roll your eyes for all this artsy-poetical thickness…it’s funny. It’s easy to race through these songs and miss most of the humor because it subtly seeps through the beauty of the lyrics but it is there and feels very natural. All in all, this is an album that would work twenty, thirty years ago and probably will still work in twenty, thirty years (if dogs and cars still exist then)
(Juliane Waack, www.fichtenstein.wordpress.com)

NEWSLETTER
KONTAKT

Jan Frisch

kontakt@janfrisch.de

Booking: booking@janfrisch.de

Fotos: Tristan Vostry & Henriette Gruber
Webdesign: Lena
Published with Perch

Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Copyright © 2014 Jan Frisch